Fonds Landschaft Schweiz (FLS) Fonds Suisse pour le Paysage (FSP) Fondo Svizzero per il Paesaggio (FSP) Fond Svizzer per la Cuntrada (FSC)

 

19/20 ottobre 2020, Lausanne

Trockenmauern bauen, Grenzen überwinden – zum Wohl der Kulturlandschaft

Auf den ersten Blick scheint es paradox: Junge Menschen aus Konfliktgebieten bauen zerfallende Trockenmauern neu auf, um gleichsam Mauern in den Köpfen zu überwinden. «Building walls, breaking walls» heisst das Projekt, das der Verein Naturkultur seit 2013 durchführt. Junge Menschen aus Nordirland, Israel und Palästina, die das Trennende von Mauern im Alltag erleben, lernen einander in gemeinsamer Arbeit an Trockenmauern kennen, erfahren das Verbindende dieses traditionellen Handwerks – und überwinden so kulturelle, religiöse und politische Barrieren. Das interkulturelle Projekt ist gewiss nur ein kleiner Mosaikstein in den Bemühungen, in Konflikten den Dialog über Grenzen hinweg zu fördern. Es ist aber auch ein Beispiel dafür, was Freiwilligenarbeit zur Erhaltung von prägenden Elementen der Kulturlandschaft leisten kann. Solche Projekte verbinden die Beteiligten mit der Natur und dienen der Sensibilisierung für landschaftliche Werte. Der Fonds Landschaft Schweiz FLS ist ein verwaltungsunabhängiges Förderinstrument des Bundes für die Pflege und Aufwertung naturnaher Kulturlandschaften. Er unterstützt unter anderem auch solche Arbeitseinsätze, in denen Freiwillige durch Fachleute angeleitet werden. Die Verbindung von persönlichem Engagement mit professionellem Knowhow schafft Verständnis dafür, dass Landschaftsqualität nicht einfach vorhanden und gratis zu haben ist, sondern durch Anstrengungen immer wieder neu gesichert werden muss – und kann!


Marktplatzbeitrag: Verbuschung/Einwaldung – Die wertvollsten Flächen erhalten!



Exkursion: A la découverte du paysage lausannois – de Sauvabelin à Montbenon

Cette balade vous emmène du Nord au centre de la Ville, de la forêt de Sauvabelin au parc de Montbenon. Vous découvrirez la morphologie particulière du paysage lausannois, façonnée par les cours d’eau du Flon et de la Louve, aujourd’hui enterrés. A la frontière entre espaces verts préservés et territoires urbanisés, le parcours offre des vues surprenantes sur la ville et le grand paysage.