Fonds Landschaft Schweiz (FLS) Fonds Suisse pour le Paysage (FSP) Fondo Svizzero per il Paesaggio (FSP) Fond Svizzer per la Cuntrada (FSC)

 

Zukunft des FLS

Die Rechtsgrundlagen des Fonds Landschaft Schweiz FLS sind bis Mitte 2021 befristet. Das eidgenössische Parlament ist nun mit der Frage konfrontiert, ob es den FLS auch danach noch geben soll. Nachfolgend zehn Gründe für die Weiterführung dieses Förderinstruments – und für das erneute Bereitstellen von finanziellen Mitteln für die Erhaltung, Aufwertung und Wiederherstellung naturnaher Kulturlandschaften.

Entscheide im Parlament

Zehn gute Gründe für die Weiterführung des FLS

1

Vom FLS unterstützte Projekte fördern die Vielfalt der Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten und/oder dienen der Erhaltung des kulturellen Erbes – beides sind hochaktuelle Anliegen: Biodiversität und #Kulturerbejahr2018! 

2

Der FLS hat seit 1991 rund 145 Millionen Franken für mehr als 2500 lokale und regionale Projekte zur Erhaltung und Aufwertung naturnaher Kulturlandschaften in allen Landesgegenden einsetzen können.

3

Der FLS ist ein einmaliges Förderinstrument, das lokale Initiativen zur Pflege der Landschaft mitermöglicht und vielfach auch ehrenamtlich geleistetes Engagement unterstützt.

4

Der FLS fördert konkret wirksame Massnahmen und vielfältige Projekte.

5

Die Fördermittel des FLS unterstützen Bemühungen um die Kulturlandschaft sowohl im Alpenraum als auch im Mittelland und Jura.

6

Im Unterschied zu privaten Organisationen und Stiftungen im Bereich Natur- und Landschaftsschutz ist der FLS weder politisch noch juristisch tätig.

7

Die Weiterführung des FLS wird von den Kantonen praktisch einhellig unterstützt.

8

Der FLS bringt durch die Förderung innovativer und beispielhafter Projekte wichtige Entwicklungen in Gang und voran.

9

Der Fonds Landschaft Schweiz FLS ist ein verwaltungsunabhängiges Förderinstrument des Bundes

10

Der FLS ist ein „Kind“ des Parlaments – zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft geschaffen.

Testimonials

Werner Luginbühl

Berner Ständerat, Initiant der aktuellen FLS-Verlängerung:

"Bei einem Verzicht auf eine Weiterführung des FLS ginge ein einzigartiges Förderinstrument verloren. Im Unterschied zu anderen Instrumenten, die flächendeckend und top-down wirken, fördert der FLS gezielt auf Gesuch hin ausschliesslich freiwillige Bemühungen von unten. Er unterstützt unbürokratisch Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Gemeinwesen, die einen Mehrwert in der Landschaft schaffen wollen."

(Zitat aus der Ständeratsdebatte vom 13.12.2018)

Dodo Hug

Sängerin, Musikerin, Comedienne, Zürich:

„Die Menschen vom FLS sorgen dafür, dass wir wieder vermehrt Fürsorge und Vernunft im Umgang mit der Natur und der Landschaft walten lassen. In diesem Sinne wünsche ich den Projekten von FLS nur das Allerbeste.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Franz Hohler

Cabarettista e scrittore, Zurigo:

„Ci sono paesaggi in cui ci si sente subito a casa. La Valle d'Avers per me è uno di questi.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 42 / 2013)

Isabelle Chassot

Directrice de l'Office Fédéral de la Culture, Fribourg:

„Les pierres utilisées pour les murs des chalets d’alpage, les tavillons posés en couverture et même les poteaux pour les clôtures ou encore le mode d’aménagement des chemins sont l’expression d’une parfaite symbiose entre la nature et l’homme... Les aides apportées par le Fonds Suisse pour le Paysage, notamment pour la réfection des toits en tavillons, représentent un élément vital de la survie de cette harmonie, véritable composante de l'attractivité de notre canton.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 42 / 2013)

Thomas Widmer

Kolumnist „Zu Fuss“, Tages-Anzeiger und Bund:

„Oft weiss ich als Wanderer gar nicht, wer Hand angelegt hat. Wer das Biotöpchen mit den Libellen am Pfannenstiel angelegt hat. Wer unter dem Chasseral die Trockenmäuerchen wieder aufgemauert hat. Wer im Urnerland die alte Wildheuerei aufrechterhält. Was ich hingegen weiss: Es gibt nichts Schöneres, als irgendwo da draussen zu merken, dass jemand zu den Kulturlandschaften schaut. Dafür bin ich sehr dankbar!“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Timea Bacsinszky

Joueuse de tennis:

„De par mon métier de joueuse de tennis professionnelle, je suis amenée à voyager dans le monde entier. Mais à chaque fois, j’éprouve le même plaisir de rentrer en Suisse. J’adore ce pays, sa diversité, ses montagnes et ses lacs. J’ai la chance de vivre sur les bords du lac Léman et j’adore m’y ressourcer. Cela est apaisant. Nous sommes vraiment privilégiés d’avoir de si beaux paysages alors protégeons-les!“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 50 / 2017)

Tim Krohn

Autor u.a. von „Quatemberkinder“ und „Vrenelis Gärtli“, Zürich:

„Was einmal zerstört ist, ist meist unwiderruflich verloren. Dabei kann es sich um das Erbe einer ganzen erdgeschichtlichen Entwicklung handeln. Und Bedrohungen kommen oft plötzlich und unerwartet. Daher braucht es Organisationen wie den Fonds Landschaft Schweiz FLS, die schnell und unbürokratisch helfen, Schaden zu vermeiden und kostbare Natur- und Kulturschätze zu bewahren.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Melanie Oesch

Sängerin und Jodlerin von Oesch’s die Dritten:

„Die Natur ist unser Lebensnerv und für mich persönlich Erholungsoase und Inspirationsquelle zugleich. Deshalb sollten wir alle dafür dankbar sein und ihr mit mehr Bewusstsein und mit Respekt begegnen. Dank dem grossartigen Engagement des FLS ist es möglich, dass unser Land und unsere Landschaften so vielseitig und einzigartig bleiben können.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 50 / 2017)

Fredy Knie Junior

Direktor Circus Knie:

„Ich weiss, dass man generationenübergreifende Traditionen pflegen muss. Auch in den naturnahen Kulturlandschaften stecken Traditionen, die es zu bewahren gilt. Es ist gut zu wissen, dass der Fonds Landschaft Schweiz FLS sich dieser Aufgabe angenommen hat.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 50 / 2017)

Lara Gut

Sciatrice, Comano:

„Abbiamo la fortuna in Svizzera di avere un paesaggio incredibile. Abbiamo tutto qui, dai laghi ai ghiacciai, dai pini ai frutteti, montagne altissime e morbide colline. Sono cresciuta in mezzo a questo splendore, ai colori della natura e grazie all'impegno del Fondo svizzero per il Paesaggio FSP e di tutti noi anche in futuro potremo creare sinergie tra l'uomo e la natura.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Monika Saxer

Autorin „Bierwandern Schweiz“, Zürich:

„Beim Erkunden meiner Bierwanderungen lerne ich die abwechslungsreiche Landschaft der Schweiz kennen. Der Fonds Landschaft Schweiz trägt dazu bei, dass traditionelle Kulturlandschaften erhalten bleiben. Bei meiner neusten Wanderung über den Achenberg habe ich eine Allee aus seltenen Bäumen angetroffen, die vom Fonds gespendet und von der lokalen Bevölkerung gepflanzt wurden.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Andreas Vollenweider

Arpista, Zurigo:

„Paesaggio è sinonimo di identità, percezione di sé, carattere e maturità degli esseri viventi che lo popolano. È espressione del nostro modo di comprendere il grande tutto. Il paesaggio dimostra chi siamo.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 42 / 2013)

Alex Capus

Écrivain:

„Les paysages racontent des histoires - des histoires de gens qui y vivent. Des histoires de gens qui y ont vécu, qui y vivront. Il est juste et important de prendre soin de nos paysages.“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 46 / 2015)

Marco Fritsche

Fernsehmoderator „Bauer, ledig, sucht…“:

„Als Kind vom Lande und durch meine Grosseltern, Onkel und Tanten bin ich quasi auf dem Bauernhof und auf der Alp aufgewachsen. Die Schönheit der Schweizer Landschaft wurde mir also mit auf den (Lebens-)Weg gegeben. Richtig zu schätzen wusste ich unsere Landschaft und Natur aber erst als ich ein paar andere Ecken der Welt gesehen hatte. Zwischenzeitlich bin ich beruflich und privat oft in der Schweiz unterwegs - nicht nur auf Bauernhöfen. Aber unsere Landschaft(en) bewegen und überwältigen mich regelmässig. Darum: Prädikat schützenswert!“

(Testimonial aus dem FLS-Bulletin 50 / 2017)